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Publiziert in Presse
Freitag, 25.10.2019
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Westand und Kufa-Halle sollen über eine breite Treppe mit dem Ringgleis verbunden werden. Westand und Kufa-Halle sollen über eine breite Treppe mit dem Ringgleis verbunden werden. Foto: STACHURA

Die Stadtverwaltung will 36.500 Euro investieren, um die Erreichbarkeit von Westbahnhof und Soziokulturellem Zentrum zu verbessern.


Kernpunkt der neuen Planung ist eine drei Meter breite Treppe mit Fahrradschiene, die erstmals für einen direkten Zugang vom Ringgleis aus zum Westand und zur Kufa-Halle sorgen werden. Die Treppe ist notwendig, weil das Ringgleis dort auf einer etwa zwei Meter hohen Böschung verläuft.

Es sollen sich allerdings noch weitere Vorteile einstellen. Denn am Soziokulturellem Zentrum wird der neue Pipenweg enden, der das Naturdenkmal Jödebrunnen erschließen wird und weiter Richtung Münchenstraße führt. Radfahrer, die aus Richtung Weststadt kommen, müssen dann nicht mehr die Münchenstraße queren, wenn sie zum Ringgleis, dem Jugendplatz Westbahnhof oder den Veranstaltungshallen wollen. Die Planungsverwaltung rechnet damit, dass der neue Pipenweg im Frühjahr 2019 fertig wird.

An der zehnstufigen Ringgleis-Treppe werden außerdem 14 Fahrradständer aufgestellt, um das bislang schmale Park-Angebot zu verbessern. Mit Pollern und Felsbrocken will die Verwaltung außerdem dafür sorgen, dass keine parkenden Autos die Treppe blockieren.

Weit weniger aufwändig wird der zweite Ringgleis-Abzweig sein, der eine direkte Verbindung zwischen Westbahnhof und Ringgleis schafft. Er wird etwa 30 Meter südöstlich der Einmündung Büchnerstraße liegen. Dort soll asphaltiert werden und eine Bordstein-Absenkung erfolgen. Radfahrer müssen dann nicht mehr absteigen, wenn sie auf die Straße wollen. Dies wird die Wegeverbindung ins Gewerbegebiet, zum Kletterpark sowie zum Eis-Kiosk verbessern.

Weil das Ringgleis in diesem Bereich zum Fördergebiet „Soziale Stadt“ gehört, muss die Stadt Braunschweig nur ein Drittel der Kosten zahlen. Ende des Monats wird die Planung dem Bezirksrat des Westlichen Ringgebiet vorgelegt. Bezirksbürgermeisterin Annette Johannes (SPD): „Das wird durchlaufen. Fraglich ist eigentlich nur, ob die Stadtverwaltung schnell Firmen findet, die die neuen Abzweige bauen.“

Unklar ist noch, ob der Übergang zwischen Ringgleis-Treppe und Soziokulturellem Zentrum gesichert wird. Dort ist Tempo 50 erlaubt. Der Bezirksrat hatte sich für eine Tempo-30-Zone ausgesprochen. Das ließ sich nicht umsetzen, weil ein Gewerbegebiet keine Tempo-30-Zone sein kann. Dort ist Tempo 30, wie etwa an der Kunsthochschule, nur auf kurzen Abschnitten möglich. Die Bezirksbürgermeisterin: „Es hat bereits ein Gespräch mit dem Stadtbaurat gegeben. Es wird eine Lösung geben.“

Quelle: https://www.braunschweiger-zeitung.de
Autor: Jörn Stachura

Gelesen 110 mal Letzte Änderung am Montag, 20 Januar 2020 13:32
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