Braunschweiger Zeitung vom 13.09.2016 - 16:09 Uhr
Von Cornelia Steiner und Florian Arnold

Braunschweig
Der Rat stimmt einstimmig für das Vorhaben im Westlichen Ringgebiet. Im Sommer 2018 soll es eröffnen.

 

Im Frühsommer 2018 soll das Veranstaltungs- und Soziokulturzentrum im Westlichen Ringgebiet eröffnen. Am Dienstag hat der Rat für das Projekt einstimmig grünes Licht gegeben.

Die privaten Investoren Manfred Neumann und Reiner Nötzel von der Westand GmbH wollen am Westbahnhof einen dreistöckigen Neubau errichten. Zurzeit befindet sich an der Stelle noch eine alte Lagerhalle, deren Treppengiebel erhalten werden soll. Die Stadt wird sich mit 1,5 Millionen Euro an den Baukosten beteiligen.

Betreiber des soziokulturellen Zentrums soll der Verein Kufa werden. Die Stadt will einen Teil des Neubaus für mindestens zehn Jahre mieten und dem Verein mietzinsfrei zur Verfügung stellen. Dafür fallen pro Jahr rund 80 000 Euro Mietkosten an. Nach zehn Jahren soll die Kaltmiete von 4,50 Euro pro Quadratmeter auf 8 Euro steigen. Die Stadt wird auch die Neben- und Stromkosten in Höhe von rund 110 000 Euro pro Jahr übernehmen. Für die Inneneinrichtung des soziokulturellen Zentrums sieht die Stadt außerdem eine Investition von 500 000 Euro vor.

Im Erdgeschoss soll ein Saal für rund 200 Besucher entstehen, auch ein Bistro ist geplant. In den oberen beiden Stockwerken sollen zwei Multifunktionssäle entstehen, außerdem Gruppen- und Büroräume, eine Kunstgalerie sowie ein Ton- und Filmstudio. Die Räume sollen an Gruppen vermietet werden. Den hinteren Gebäudeteil will die Westand GmbH selbst einrichten und betreiben. Dort wird ein Veranstaltungssaal für 800 Besucher entstehen.

SPD-Ratsfrau Cornelia Seiffert lobte das Vorhaben: „Das soziokulturelle Zentrum wird eine Bereicherung im Westlichen Ringgebiet sein und es aufwerten!“ Wolfgang Büchs (BIBS) wies noch einmal ausführlich darauf hin, dass nun endlich ein Kapitel abgeschlossen wird, dass sich lange hingezogen hat: „Es grenzt fast an ein Wunder, dass wir es bis hierher geschafft haben“, sagte er. „Zwischenzeitlich schien es in unerreichbare Entfernung zu rücken. Umso schöner, dass es nun soweit ist.“

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok